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«Armut schändet nicht»

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«Armut schändet nicht» (nach A.N.Ostrowski)

Theaterhochschule Boris Shchukin (Moskau / Russland)

Komödie (in russischer Sprache)

Dauer: 2 Stunden (ohne Pause)

Altersbegrenzung: ab 16 Jahren

Regie: Alexander Korutschekow

Mit: Ewdokija Maljar, Arsenji Sonnenstrahl, Sergej Kotjuch, Semen Barkow, Marianna Wassilewa, Ekaterina Chodyrewa, Elisaweta Lejbenson, Fjodor Parasjuk, Mark Burlaj, Juri Zokurow, Egor Strokow, Anastasia Anzupowa, Ilja Siljtschuk, Evgenia Iwaschowa, Gennadij Wyrypaew, Ekaterina Miroschkina, Danila Gnido, Alexander Fokin
Eine durchaus heitere Geschichte, die sehr geschmackvoll und fein gespielt wird. Ostrowski’s Charaktere sind einfache Menschen aus einer Kreisstadt. Es ist Weihnachtszeit – zum Einen, eine Zeit voller Wunder, zum Anderen, aber jedes Jahr passiert das Gleiche: gleiche Lieder, gleiche kostümierte Menschen, gleicher Madeirawein.

Mitja ist ein Handlungsgehilfe des reichen Kaufmannes Gordej Karpytsch Torzow. Er wohnt im Haus seines Chefs und verdient ehrlich sein Brot. Torzow hat eine Tochter – Ljubowj Gordeewna, in die Mitja verliebt ist. Gordej Karpytsch ist jedoch dermaßen ruhmsüchtig, giert nach Reichtum und Anerkennung, dass er bereit ist seine eigene Tochter, gegen ihren Willen, dem alten Fabrikbesitzer Korschunow zur Frau zu geben.

Wichtig zu bemerken ist, dass anstatt kostümierter Menschen, die sich immer zur Weihnachtszeit gesellen, Masken aus Commedia dell’arte in Torzow’s Haus kommen: Pantollone, Arlecchino und die Amorosi. Die Kombination aus Ostrowski’s Stück und den Traditionen der Commedia dell’arte ist unerwartet, wird aber kunstvoll von den jungen Schauspielerinnen und Schauspielern ausgeführt. Mit Humor und großem Herzen finden sie in jeder Figur etwas Einzigartiges, wofür man sich sofort in diese verlieben könnte. Die menschliche Seele mit ihrer Wandlungsfähigkeit wird zum allerwichtigsten Gut. Dabei gelingt es, die kleinbürgerlichen Familientraditionen, die dem modernen freien Menschen eher altmodisch erscheinen und auf keinen Fall Glück bedeuten, als ein nettes Attribut der alten Epoche darzustellen.

Das Stück “Armut schändet nicht” entstand im zweiten Studienjahr und ist eine wunderbare Mischung aus guter Schauspielkunst, Live-Musik (auf der Bühne befindet sich ein Drumset, eine E-Gitarre und ein Akkordeon) und Gesang.

 

http://www.ng.ru/culture/2016-07-05/7_schuka.html