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«Am Anfang und am Ende aller Zeiten»

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«Am Anfang und am Ende aller Zeiten» (von Pavlo Arie)

Kiewer Theater “Zolotye vorota” + Junges Theater Kiew (Kiew / Ukraine)

Spezifische Komödie (in ukrainischer Sprache mit deutscher Übersetzung)

Dauer: 2 Stunden 15 Minuten (mit Pause)

Altersbegrenzung: ab 16 Jahren

Regie: Stas Zhyrkov

Mit: Irma Witowskaja, Witalina Bibliw, Aleksej Nagrudnyj, Wladislaw Pisarenko
Die Sperrzone Tschernobyl – ein Ort, an dem es sich nicht leben, aber auch nicht sterben lässt. Trotzdem will Oma Prisja ihr Dorf nicht verlassen, auch ihre Tochter und der geistig zurückgebliebene Enkel leben bei ihr und schotten sich vor der Außenwelt ab. Vor was beschützt die immer noch währende Strahlung diese Menschen und welches Geheimnis versucht Prisja zu verbergen?

Gegenwart und Vergangenheit werden in dem Stück von Pavlo Arie schicksalhaft verknüpft. Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl hat das Denken einer ganzen Weltgemeinschaft verändert, letztlich bleiben die Betroffenen mit den Folgen allein. Die Figuren kehren zurück an einen Ort aus dem sie ehemals fliehen mussten, ja vertrieben wurden. Die Sperrzone ist ein verdammter, aber auch ein magisch schöner Ort. Es ist nur eine Frage der Zeit bis dieser Zustand von außen zerstört wird und mit ihm die Menschen, die in ihm leben.

Pavlo Arie, geboren 1977 in Lemberg, Ukraine, lebt als Dramatiker, Buchautor und Konzeptkünstler sowohl in Lemberg als auch in Köln. Er war Kurator ukrainischer und internationaler Dramenfestivals und gewann den ukrainischen Literaturpreis “Koronazia slova”.

Stas Zhurkov zählt zu den jüngsten und vielversprechendsten ukrainischen Regisseuren. Er ist nicht nur der Regisseur, sondern auch der künstlerische Leiter des Kiewer Theaters “Zolotye vorota”.

Das Stück gilt als die herausragende Produktion des ukrainischen Theaters im Jahr 2015 und wurde in den Kategorien “Bestes Theaterstück” und “Beste weibliche Rolle” für die Hauptdarstellerin Irma Witowska  (die großartig die 86-jährige Oma Prisja spielt) ausgezeichnet.

 

http://zoloti-vorota.kiev.ua/45-afisha/125-stalkeri

http://vomne.net/o-teatre/spektakl-sobytie-stalkery.html

http://culture.lb.ua/news/2015/03/17/298804_irma_vitovskaya_ne_akter.html